Wohngebäude in Westerstede als Motiv für den Wärmeschutznachweis.
Neubau und Planung

Wärmeschutznachweis — Sommerlicher und winterlicher Wärmeschutz nach DIN 4108

Wärmeschutznachweis nach DIN 4108 für Neubau und Sanierung in Oldenburg. Sommerlicher und winterlicher Wärmeschutz.

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Was wir für Sie tun

Fassade mit mehreren unterschiedlichen Fenstern im Vergleich: links alle mit demselben Standardwert, rechts jedes Fenster mit eigenen, individuell berechneten Kennwerten.
Pauschalein Standardwert für alle FensterEinzeln gerechnetjedes Fenster mit eigenem Kennwert

Der Wärmeschutznachweis dokumentiert, dass ein Gebäude die Mindestanforderungen an den Wärmeschutz einhält. Das Ingenieurbüro Brinkmann erstellt Wärmeschutznachweise nach DIN 4108 als Bestandteil der Bauantragsunterlagen — für Neubau und Sanierung in Oldenburg, Bremen und der Region.

Was ist der Wärmeschutznachweis?

Der Wärmeschutznachweis zeigt, dass das Gebäude den winterlichen Mindestwärmeschutz (Mindest-U-Werte nach DIN 4108-2, Tauwasserschutz nach DIN 4108-3) und den sommerlichen Wärmeschutz (Berechnung nach DIN 4108-2, Anhang C) einhält.

Unser Anspruch: im Detail gerechnet, nicht pauschal

Ein Wärmeschutznachweis lässt sich schnell mit Standardannahmen erstellen — oder sorgfältig. Wir rechnen sorgfältig, weil das für den Bauherrn bares Geld wert ist:

  • Jedes Fenster einzeln gerechnet. Wir setzen keine pauschalen Standard-Fensterwerte als Default an, sondern ermitteln für jedes Fenster den individuellen Uw-Wert aus Verglasung, Rahmen, Glasrandverbund und Größe. So bildet der Nachweis das Gebäude realistisch ab, statt es künstlich schlechter zu rechnen.
  • Wärmebrücken werden berechnet, nicht pauschal zugeschlagen. Statt den pauschalen Wärmebrückenzuschlag anzusetzen, weisen wir die Wärmebrücken detailliert nach (Gleichwertigkeit nach DIN 4108 Beiblatt 2 bzw. genaue Berechnung nach DIN EN ISO 10211). Das senkt den rechnerischen Wärmeverlust — und Sie erreichen die geforderten Werte häufig mit weniger Dämmstoff. Gut gerechnet spart Material und Baukosten.

Das Ergebnis ist ein belastbarer Nachweis, der die tatsächliche Qualität des Gebäudes abbildet und unnötige Über-Dimensionierung vermeidet.

Abgrenzung vom GEG-Nachweis

Der Wärmeschutznachweis ist vom GEG-Energienachweis zu unterscheiden: Der GEG-Nachweis prüft den Jahresprimärenergiebedarf und den Wärmeverlust insgesamt; der Wärmeschutznachweis prüft bauteilbezogene Mindestwerte.

Weiterführend: Wärmebrückennachweis.

Wir beraten Sie vor Ort in Oldenburg, Bremen, Bremerhaven und der Nordwestregion.

Ablauf

Vier technische Karten fuer Planunterlagen, Berechnung, Nachweis und Einreichung beim Waermeschutznachweis.

Häufige Fragen

Wann ist der Wärmeschutznachweis erforderlich?
Bei Neubauten als Teil der Bauantragsunterlagen (NBauO, BremLBO), bei Sanierungen wenn die Gebäudehülle verändert wird, und ergänzend zum GEG-Nachweis wenn die Landesbauordnung beides verlangt.
Was ist der Unterschied zwischen Wärmeschutznachweis und GEG-Nachweis?
Der Wärmeschutznachweis prüft bauteilbezogene Mindestwerte nach DIN 4108. Der GEG-Nachweis prüft den Jahresprimärenergiebedarf des Gebäudes insgesamt.
Warum lohnt sich ein detailliert gerechneter Wärmeschutznachweis?
Weil pauschale Annahmen — Standard-Fensterwerte und pauschaler Wärmebrückenzuschlag — das Gebäude rechnerisch schlechter darstellen, als es ist. Wir rechnen jedes Fenster einzeln und weisen die Wärmebrücken nach. Das senkt den rechnerischen Wärmeverlust und ermöglicht oft schlankere Bauteile — Sie sparen Material und Baukosten bei gleichem Nachweisergebnis.

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